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OVAQ / EST. 2019

Was ist ein Verdampfer?

Moin, moin Ihr Dampfhasen! 🤘

Auf welchem Stand befindet Ihr Euch gerade? Habt Ihr gerade erst angefangen zu dampfen oder seid Ihr schon voll drin in der Materie?

Wenn Ihr schon Profis seid, dann wisst Ihr, dass ein guter Verdampfer mit verantwortlich für den Geschmack Eures Liquids ist.

Aber keine Sorge falls Ihr noch keine Erfahrungen diesbezüglich habt. Ich weiss, die Auswahl ist riesig und woher sollt Ihr jetzt schon wissen, auf welche Funktionsweisen Ihr achten sollt? Im Folgenden geh ich auf alles ein und hoffe, Ihr habt am Ende ein nicht mehr ganz so großes Fragezeichen über Euren Köpfen 😜😜😜

Anders als bei der Tabakzigarette entsteht bei der E-Zigarette kein Rauch, sondern Dampf. Geschmacklich sind der E-Zigarette nahezu keine Grenzen gesetzt. Die Liquids erfüllen beinahe jeden Wunsch nach diversen kulinarischen Köstlichkeiten. Von fruchtigen Geschmäckern, über Tabakgeschmack bis hin zu Currywurst-Pommes, ist mittlerweile für nahezu jeden Gaumen etwas dabei. 🍩🍦🍕

Hinzu kommt, dass auch für diejenigen, die vom Rauchen auf´s Dampfen umsteigen wollen, auch der Nikotingehalt regulierbar ist. Durch sogenannte Nikotinshots kann sich jeder sein Liquid mit seinem passenden Nikotingehalt auffüllen.

Ausstattung Eures Verdampfers:

Gerade als Neueinsteiger, Umsteiger oder Dampfanfänger, egal, in welche Kategorie Ihr Euch gerade einordnet, fragt Ihr Euch sicher oft: wie funktioniert meine E-Zigarette überhaupt? Und welche Funktionen haben ihre einzelnen Bestandteile?

Der Verdampfer ist eine wichtige Komponente, um für guten Geschmack und – je nach Modell – für eine dementsprechende Dampfentwicklung zu sorgen. Er wird betrieben, indem er auf einen passenden Akkuträger mit passendem Gewinde aufgeschraubt wird. Die Maße sind stets mit angegeben. Je größer und aufwändiger das Heizwendel, in das die Watte verlegt wird (wir nennen das Coil) - oder die Anzahl der Coils ( Dual-, Tripplecoils, etc) desto mehr Akkuleistung wird beansprucht. Denn da wo mehr Strom fließt, wird dementsprechend auch mehr Liquid verbraucht. Das sogenannte Heizwendel ist ein Draht, der zu einer Spule aufgewickelt wird. Daher kommt der Begriff „selbst wickeln“ wenn Ihr als Fortgeschrittener Dampfer Eure Drähte, bzw. „Wicklungen“ selbst herstellt.

Neben den bekannten Drähten, wie z.B. Kanthal, Edelstahl, NiChrome oder Nickel gibt es seit geraumer Zeit auch Meshstreifen. Hierbei handelt es sich um ein dünnes Drahtgeflecht, welches meistens in einer Art Blättchen ausgeliefert wird. Dieses schneidet Ihr Euch dann auf die Größe Eures jeweiligen Decks zu.

Mesh Streifen (Bild folgt)

Auch Drähte sind Geschmackslieferanten. Bei den meisten Dampfern bewährt sich der Kanthal A1 Draht. Jedoch heisst es auch hier: jeder definiert guten Geschmack anders. Wenn Ihr Selbstwickelt probiert verschiedene Drahtsorten aus. Und auch bei Fertigcoilverdampfern gibt es mittlerweile Meshcoils, die durchaus probiert werden sollten.

Fertigcoilverdampfer

Man unterscheidet zum einen zwischen Fertigcoilverdampfern (RBA*), d.h. Im Lieferumfang befindet sich bereits eine fertige Coil mit innen liegender Watte.

Fertigcoilverdampfer (Bild folgt>

Selbstwickelverdampfer

Zum zweiten gibt es die sogenannten Selbstwickelverdampfer (RTA*). Hierbei stellt man selber eine Coil her indem man einen speziellen Draht aufwickelt, diesen dann in das Deck des Verdampfers schraubt und am Ende ein kleines Stück Watte hindurchzieht.

Coils sind Verschleissteile. Je nach dem wie oft Ihr Eure E-Zigarette in Benutzung habt, kann die Coil durchbrennen. Ähnlich wie bei einer Glühlampe. Dies ist eine gängige Verschleisserscheinung und kommt je nach Modell nach einigen Wochen vor. Versucht den typischen Anfängerfehler zu vermeiden! Bei der allerersten Benutzung Eurer Dampfe (E-Zigarette) ist es wichtig, dass Ihr Eure Coil, bzw. die Watte zunächst mit ausreichend Liquid benetzt. Bei Ferticoils habt Ihr kleine Aussparungen, durch die Ihr die Watte erkennen könnt. Geht direkt mit der Liquidflasche an die Aussparungen und tränkt die Watte mit dem Liquid. Dann befüllt Ihr ganz normal Euren Tank und lasst das Ganze ein paar Minuten einwirken. So garantiert Ihr, dass die Watte beim ersten Feuern genug Feuchtigkeit aufgesogen hat. Ist die Watte trocken, kokelt der heisse Draht Euch direkt beim ersten Feuern die Watte an und die neu eingebaute Coil ist hinüber.

Bei selbst gewickelten Coils tränkt Ihr die Watte ebenfalls anfänglich. Hier empfiehlt es sich bei kleiner Leistung ein, zweimal pulsartig zu befeuern. Die kurze Erhitzung des Drahts begünstigt den Nachfluss des Liquids und die Watte saugt sich schneller voll. Selbst gewickelte Coils können bei guter Pflege bis zu einem halben Jahr halten. Sollte man dann merken, dass sein Liquid auf einmal kokelig schmeckt oder es auf einmal stark im Hals kratzt, dann ist es an der Zeit, die Coil zu auszutauschen.

Weiterhin sind Verdampfer entweder mit einem Liquidtank ausgestattet oder nicht. Fertigcoilverdampfer sind immer Tankverdampfer, d.h. Die Coil wird grundsätzlich in einen Tank eingeschraubt. Durch individuelle Befüllsysteme kann nun der Tank mit Liquid befüllt werden.

Bei Selbstwicklern schraubt Ihr Eure eigens gewickelte Coil in das dafür vorgesehene Deck ein. Bei den Decks unterscheidet man zwischen verschiedenen Ausführungen:

Velocity Style Deck

• das momentan gängigste Deck. Hier habt Ihr quasi zwei „Pfosten“ in die Ihr Eure Drähte einspannt

Posts Deck

• Hier habt Ihr ebenfalls zwei „Pfosten“, die am oberen Ende mit Schrauben versehen sind. An diese Schrauben befestigt Ihr Eure jeweiligen Drahtenden.

Postless Deck

• Hier fehlen jegliche „Pfosten“. Am Boden des Decks befinden sich Aussparungen, in die Ihr Eure Drahtenden, bzw. Euren Meschstreifen befestigt.

Tröpfeltankverdampfer

Desweiteren gibt es die sogenannten Tröpfelverdampfer - oder auch Tröpfler genannt (RDA*). Hierbei handelt es sich zum einen bloß um das Deck, auf das man seine eigene Wicklung baut, die dann mit einer sogenannten Airflowhülse und der Top Cap zugeschraubt wird. Zum anderen gibt es ebenso Tröpfeltankverdampfer (RDTA*). Da Tröpfelverdampfer eben nicht mit einem Tank ausgestattet sind, wird die Watte – wie der Name schon sagt – von oben mit Liquid betröpfelt. Die Watte saugt sich mit dem Liquid voll und nach einer gewissen Anzahl von Zügen tröpfelt man nach. In der Dampferszene sind Tröpfler äußerst beliebt, da sie bekannt dafür sind, einen guten Geschmack zu liefern. Zum Testen neuer Liquids eigenen sie sich am besten, da man einfach nur ein neues Stück Watte durch die Wicklung zieht und ein paar Tropfen neues Liquid drauf tröpfelt.

Funktion Eures Verdampfers

Zunächst mal wird durch drücken der Feuertaste ein Stromkreis vom Akku zum Akkuträger hergestellt. Stellt Euch vor, Ihr schaltet das Licht ein, indem Ihr vorher den Lichtschalter betätigt.

Der fließende Strom bewirkt, dass sich Euer Draht erhitzt und das Liquid verdampft.

Bei vielen Fertigcoilverdampfern habt Ihr die Möglichkeit, die Luftzufuhr auf die Coil zu regulieren. Öffnet Ihr die Airflowcontrol,habt Ihr ein sehr freies Zugverhalten und es strömt mehr Luft auf die Coil. Die Cloudchaser unter Euch lieben es, da eine Menge an Dampf produziert wird. Allerdings vermindert sich der Geschmack des Liquids durch eine zu offene Airflow. Je weiter Ihr die Airlfow schliesst, desto mehr bündeln sich auch die einzelnen Geschmackskomponenten. Auch das Zugverhalten wird restriktiver, bzw. straffer. Hier ist alles auszuprobieren. Solange bis Ihr die für Euch perfekte Einstellung gefunden habt.

Bei jedem Selbstwickelverdampfer wird die Coil auch von Luft umströmt, die bei jedem unserer Züge entsteht.

Diese Luftzufuhr arbeitet bei jedem Verdampfer anders. Mal wird die Luft seitlich auf die Coil geführt, mal von schräg unten, je nachdem wie das Deck des Verdampfers aufgebaut ist. Aufgabe der unterschiedlich geführten Luft auf die Coil ist, immer den bestmöglichen Geschmack zu erzielen. Da sich bekanntlich über Geschmack streiten lässt, probiert selbst aus, welcher Verdampfer für Euch den besten Geschmack bringt.

Bei selbst gewickelten Coils habt Ihr zudem noch die Möglichkeit, Euren Draht noch bestmöglich zu justieren. Schaut Euch genau an, wo die Luft auf Eure Coil trifft und positioniert sie dementsprechend. Auch hier empfielt sich: Ausprobieren!!!!

Ein Verdampfer besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

• Dem Deck auf dem die Coil verbaut wird • Der Coil – oder auch dem Heizwendel (je nach Fertigcoilverdampfer oder Selbstwickelverdampfer mit oder ohne Watte) • Dem Liquidtank (Bei Tankverdampfern) • Der Top Cap – oder auch die Abdeckplatte • Dem passenden Drip Tip - oder auch Mundstück • Dem Ariflow Ring – darüber regelt Ihr die Luftzufuhr

Meistens werden alle Komponenten miteinander verschraubt. Dichtungsringe, oder auch O-Ringe genannt, verhindern das Auslaufen des Liquids.

Ferticoil in seinen Einzelteilen: (Bild folgt)
von links nach rechts: Drip Tip, Top Cap, Tankglas, Fertigcoil, Airflowring

Je nach Modell kann ein Verdampfer mit zusätzlichen Features wie einer Liquidcontrol oder einer Airlflow ausgestattet sein. Diese sind wieder, je nach Modell verschieden einstellbar und für Geschmack und Dampfentwicklung zuständig.

Die gängigsten Akkuträger heutzutage sind mit einer Feuertaste ausgestattet, die durch Betätigung die Coil mit Strom versorgt. Die Coil wird heiß, und erhitzt das Liquid. Ab einer Temperatur von 315 Grad Celsius verdampft das Liquid.

Verdampfer werden in verschiedenen Widerstandsbereichen genutzt. Man richtet sich hier nach dem Ohmwert der Coil. Niederohmig (subohm) oder hochohmig (MTL). Dessen sollte man sich beim Umstieg im Klaren sein, gerade wenn man vorher Zigaretten geraucht hat. Das Ziehen an einer Zigarette ist man noch gewöhnt, quasi dass man den Rauch zunächst in den Mundraum zieht, um ihn danach in die Lunge zu inhalieren. MTL = mouth to lounge = Mund zu Lunge.

Das Gegenteil zum MTL dampfen ist das Subohm dampfen. Hier wird der Dampf direkt in die Lunge gezogen und man produziert eine Unmenge an Dampf.

Auf Fertigcoilverdampfern ist der Ohmwert angegeben. Bei Selbstwickelverdampfern richtet sich der Widerstand, nach dem Draht und der dementsprechenden Wicklung, bzw Anzahl der Windungen.

In der Regel verwendet man dünne Drähte mit höherem Widerstand für´s MTL dampfen und „FETTE“ Coils mit verhältnismäßig niedrigen Widerständen für´s Subohm dampfen.

Mittlerweile lassen sich Verdampfer nach Eurem ganz persönlichen Geschmack gestalten. Durch oftmals gängige Gewinde könnt Ihr mitgelieferte Drip Tips durch andere austauschen. Tankgläser könnt Ihr in verschiedenen Ausführungen nachkaufen, sodass z.B. ein mitgeliefertes klares Tankglas durch ein Milchglas ersetzt werden kann usw.

Bei der enormen Vielfalt solltet Ihr Euch Eurer eigenen Bedürfnisse im Klaren sein. Danach empfiehlt es sich nur, auszuprobieren oder Euch gegebenenfalls im Offliner Eures Vertrauens beraten zu lassen.

Wer in der Nähe ist, schaut gerne bei Of Vapers and Queens vorbei :-)

Reinigung Eurer Verdampfer

Nach entfernen der Coils, könnt Ihr Eure Verdampfer ganz normal mit Wasser auswaschen oder Ihr bereitet ihm ein schönes Ultraschallbad!

*Abkürzungen:

RBA = Rebuildable Atomizer = Selbstwickelverdampfer / Fertigcoilverdampfer

RTA - Tanksysteme:
RTA = Rebuildable Tank Atomizer / Selbstwickelverdampfer

Tröpfeltankverdampfer:
RDA = Rebuildable Drip Atomizer
RDTA = Rebuildable Drip Tank Atomizer

Kurz und knackig zusammengefasst:

• Ein guter Verdampfer ist mit verantwortlich für den Geschmack Eures Liquids.
• Im Gegensatz zur Tabakzigarette wird Dampf produziert und kein Rauch.
• Welche Art von Verdampfer Ihr für Euch nutzen wollt, hängt allein von Euren Ansprüchen ab.
• Ferticoilverdampfer eigenen sich in der Regel für Anfänger. Fortgeschrittene wählen gerne Selbstwickelverdampfer und/oder Tröpfler.
• Drähte werden oder sind im Verdampfer verbaut und sind ebenfalls Geschmacksträger, hier gilt es: Ausprobieren!
• Der Verdampfer besitzt je nach Modell verschiedene Features, die zum Geschmack und zur Dampfentwicklung beitragen.
• Der Widerstand richtet sich nach dem verbauten Draht.
• Reinigen lässt sich Eurer Verdampfer mit Wasser oder im Ultraschallbad.