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OVAQ / EST. 2019

Woraus besteht das Liquid bei E-Zigaretten?

Moin, moin Ihr Dampfhasen đŸ€˜

Seit 2004 ist unsere Dampfe (E-Zigarette) bereits auf dem weltweiten Markt unterwegs. Doch genauso lange wird auch permanent darĂŒber diskutiert, ob die Inhaltsstoffe der Liquids schĂ€dlich sind oder nicht. NatĂŒrlich wird hier immer der direkte Vergleich zur Tabakzigarette aufgestellt. Ist elektronisches Dampfen genauso schĂ€dlich wie Tabak rauchen, bzw. was dampfen wir da eigentlich?

Ein Artikel der SĂŒddeutschen Zeitung besagt, dass in der Tabakzigarette 4800 Chemikalien und 250 Gifte enthalten sind. Inhaltsstoffe, die sonst beispielsweise sogar in Rattengift zu finden sind!

Was wir alle mittlerweile wissen, beim Verbrennungsprozess des Tabaks entstehen krebserregende Stoffe wie z.B. Teer. Im Artikel heisst es: „Wer tĂ€glich eine Schachtel Zigaretten raucht, inhaliert pro Jahr etwa eine Tasse Teer.“ Lecker đŸ€ą

Und die Dampfe (E-Zigarette) soll genauso schĂ€dlich sein? Es heisst immer noch, man könne nicht genau sagen, welche Inhaltsstoffe fĂŒr die Liquids verwendet werden. Das stimmt nicht! Man weiss sehr genau, aus welchen Inhaltsstoffen unsere Liquids bestehen, es sind nĂ€mlich nicht mehr als 4!

Propylenglycol

Auch Propandiol genannt ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und trÀgt die Bezeichnung E 1520.

Propylenglycol dient als TrĂ€gerstoff fĂŒr Lebensmittelaromen und wird zusĂ€tzlich in der Kosmetik unter anderem in Cremes oder Zahnpasta verwendet.

Bei unseren Dampfen (E-Zigaretten) ist also ein hoher PG-Anteil im Liquid verantwortlich fĂŒr einen ausgeprĂ€gten Geschmack.

(vegetable) Glycerin

Glycerin ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und die die Bezeichnung E 422.

Da es in allen natĂŒrlichen Fetten und Ölen, wie z.B. Sonnenblumenöl enthalten ist, nennt man es auch vegetable Glycerin.

Im Lebensmittelbereich wird Glycerin zur Konservierung bzw. Feuchthaltung verwendet. Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung ist der Stoff, wie auch das Propylenglycol, genauso auch in kosmetischen Produkten enthalten.

Bei unseren Dampfen (E-Zigaretten) sorgt ein hoher VG-Anteil im Liquid fĂŒr ausgeprĂ€gten, dichten Dampf.

Desweiteren wird die uns bekannte Mischung aus Wasser, Glycerin und Propylenglycol fĂŒr die Entstehung von Disko- und Theaternebel verwendet.

Lebensmittelaromen

Alle im Liquid verwendeten Aromen sind EU-geprĂŒft und in sĂ€mtlichen Lebensmitteln vorhanden, die Ihr im Supermarkt kaufen könnt.

In der Herstellung wird mittlerweile vermehrt Wert auf die Verwendung von natĂŒrlichen/naturidentischen Aromastoffen gelegt.

Um das Aroma bestmöglich anzumischen, wird auf jeder Flasche eine Dosierempfehlung in % angegeben

Nikotin (wahlweise)

FlĂŒssiges Nikotin wird in einem Gemisch von Glycerin und Propylenglycol angewendet.

Seit der EinfĂŒhrung der TPD2* im Jahre 2016 darf die maximale Menge von 20mg/ml in Deutschland nicht ĂŒberschritten werden.

Verkauft werden sogenannte Nikotinshots in 10ml FlÀschen und verschiedenen Dosierungen.

Auch nikotinhaltige Liquids dĂŒrfen nur noch in 10ml FlĂ€schchen verkauft werden. Aufgrund dessen machen sich die meisten Hersteller das Shake and Vape Prinzip zu nutze. Hier wird eine beispielsweise 100ml Flasche mit 90ml Liquid vorbefĂŒllt Flasche und der gewĂŒnschte Nikotinshot in 10ml extra beigefĂŒgt. So könnt Ihr als Verbraucher nur noch den Shot zu Eurem Liquid hinzufĂŒgen.

Folgende Konzentrationen sind erhÀltlich:

18mg/ml = stark
12mg/ml = medium
6mg/ml = leicht
3mg/ml = extra leicht

Und jetzt fragt Euch nochmal: Sind Liquids in Dampfen (E-Zigaretten) genauso gesundheitsschĂ€dlich wie Tabakzigaretten? ✌😜

*Die Richtlinie fĂŒr Tabakerzeugnisse (2014/40/EU) trat am 19. Mai 2014 in Kraft und wurde am 20. Mai 2016 in den EU-Mitgliedstaaten geltendes Recht. Sie enthĂ€lt Vorschriften ĂŒber die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen. Dazu gehören Zigaretten, Drehtabak, Pfeifentabak, Zigarren, Zigarrillos, nicht zum Rauchen bestimmter Tabak, elektronische Zigaretten und pflanzliche Raucherzeugnisse.

Quellen:

Wikipedia
ec.europa.eu